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von Manfred am 18.09.2023, 12.49 Uhr

Überschussbeteiligung bei Rentenversicherung?

In der Benachrichtigung über meine private Rente bei der Nürnberger Versicherung liegt der Unterschied von diesem zu letztem Jahr 14000€ weniger bei den Überschussanteilen und 70 € weniger an montl. Rente.

Vielleicht kennt sich jemand damit aus.

Danke im Vorraus

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von ClaraHartmann am 25.09.2026, 09.56 Uhr
Die Überschussbeteiligung einer privaten Rentenversicherung ist in der Regel nicht garantiert und kann je nach Kapitalerträgen, Kosten und Rechnungsgrundlagen jährlich schwanken. Die garantierte Rente bleibt davon getrennt. Ich würde die aktuelle Standmitteilung mit der des Vorjahres vergleichen und bei der Nürnberger schriftlich nachfragen, wie sich die 14.000 € weniger Überschüsse und die um 70 € niedrigere prognostizierte Monatsrente genau zusammensetzen. Wichtig sind außerdem die Vertragsbedingungen und ob es sich um eine Änderung der Überschussverwendung oder nur um eine neue Hochrechnung handelt. Vor einer Kündigung oder Beitragsfreistellung am besten eine unabhängige Beratung einholen.
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von BernieB am 21.05.2024, 16.00 Uhr
Die Überschussbeteiligung bei einer Rentenversicherung ist ein Teil des Gewinns, den die Versicherungsgesellschaft erwirtschaftet und an die Versicherungsnehmer weitergibt. Diese Überschüsse können sich aus verschiedenen Quellen ergeben, wie z.B. Kapitalerträgen, Risikogewinnen und Kostengewinnen. Die Höhe der Überschussbeteiligung kann jedoch von Jahr zu Jahr schwanken, abhängig von den wirtschaftlichen Bedingungen und der Performance der Versicherungsgesellschaft.

Dass Ihre Überschussbeteiligung und die daraus resultierende monatliche Rente gesunken sind, könnte mehrere Gründe haben:

1. Niedrigere Kapitalerträge: Wenn die Versicherungsunternehmen geringere Renditen auf ihre Anlagen erzielen, kann dies die Höhe der Überschussbeteiligung negativ beeinflussen. Dies kann z.B. durch anhaltend niedrige Zinsen bedingt sein.

2. Steigende Kosten: Höhere Verwaltungskosten oder gestiegene Ausgaben können ebenfalls die Höhe der Überschüsse reduzieren, die an die Versicherungsnehmer ausgezahlt werden.

3. Höhere Risikokosten: Wenn die Versicherungsgesellschaft höhere Ausgaben für Versicherungsleistungen hat, z.B. aufgrund einer gestiegenen Anzahl von Schadensfällen, kann dies ebenfalls die Überschüsse verringern.

4. Änderungen in der Berechnungsmethodik: Manchmal ändern Versicherungsgesellschaften ihre Methoden zur Berechnung der Überschussbeteiligung, was sich auf die ausgezahlten Beträge auswirken kann.

In Ihrem konkreten Fall bedeutet ein Unterschied von 14.000 € weniger an Überschussanteilen und 70 € weniger an monatlicher Rente eine signifikante Änderung. Es ist empfehlenswert, sich direkt an die Nürnberger Versicherung zu wenden und nach den genauen Gründen für diese Änderung zu fragen. Versicherungen sind verpflichtet, Transparenz über die Berechnung und Verteilung der Überschüsse zu bieten. Sie können auch Ihre Vertragsunterlagen überprüfen, um zu sehen, wie die Überschussbeteiligung berechnet wird und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Zusätzlich könnte es hilfreich sein, sich von einem unabhängigen Versicherungsberater beraten zu lassen, um eine objektive Einschätzung Ihrer Situation zu erhalten und mögliche Handlungsoptionen zu besprechen.
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