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Festgeld

Festgeld

Im Bereich der kurzfristigen Geld- und Kapitalanlagen gibt es einige Möglichkeiten, auf welche Art und Weise der Kunde sein Geld anlegen kann. Eine dieser Alternativen sind die Termingeldanlagen.

Das Termingeld unterteilt man grundsätzlich in das Kündigungs- sowie das Festgeld. Der Unterschied besteht allerdings lediglich in der Tatsache, dass man beim Kündigungsgeld eine bestimmte Kündigungsfrist vereinbart, mit der das angelegte Geld gekündigt werden kann.
Beim Festgeld wird hingegen nicht die Kündigungsfrist, sondern eine feste Laufzeit vereinbart. Nach Ablauf der festgelegten Frist läuft die Festgeldvereinbarung automatisch aus bzw. verlängert sich automatisch um den gleichen Zeitraum, je nachdem, was mit dem Kreditinstitut  vereinbart worden ist.

Laufzeiten & Zinsen

Die festgelegte und vereinbarte Laufzeit beim Festgeld liegt in der Regel in einem Zeitraum von 30 Tagen bis hin zu 4 Jahren. Von der Laufzeit hängen auch die Höhe der Zinsen ab, die der Kunde für die Festgeldanlage erhalten kann.
Grundsätzlich kann man umso höhere Zinsen als Anleger erzielen, desto länger man sein Geld bzw. Kapital auf dem Festgeldkonto anlegt. Diese Tatsache begründet sich unter anderem dadurch, dass die Banken kurzfristig angelegte Gelder nur kaum oder gar nicht wieder verleihen können. Umso langfristiger die Gelder angelegt werden, umso mehr kann die Bank prozentual davon wieder verleihen. Daher macht die Bank hinsichtlich der Zinshöhe längerfristige Anlagen für Kunden attraktiver als kurzfristige Anlagen.

Dennoch bietet sich das Festgeldkonto auch für Kunden, die ihr Geld nur weniger Monate anlegen als gute Alternative zum Girokonto oder normalen Sparbuch an, da man beim Festgeld deutlich höhere Zinsen erzielen kann.
Neben der Laufzeit spielt natürlich auch die Höhe der Geldanlage eine Rolle, welchen Zinssatz der Kunde für sein Festgeld erhält. Die meisten Banken bieten zumeist bestimmte Zinssätze für festgelegte Anlagesummen an. Die durchschnittlichen Zinsen im Festgeldbereich bewegen sich je nach Laufzeit, Anlagensumme und allgemeiner Marktzins-Situation zwischen zwei und sechs Prozent.
Ferner ist die große Sicherheit der Festgeldanlage für viele Kunden ein allgemeiner Vorteil dieser Anlagealternative.
Der zugesagte Zinssatz ist für die gesamte Laufzeit der Festgeldvereinbarung garantiert und damit unabhängig von zwischenzeitlichen Zinsschwankungen am Kapitalmarkt.

Verfügbarkeit

Möchten Sie das Festgeld allerdings vor Ablauf der vereinbarten Festlegedauer verfügen, droht ein Verlust der gesamten Zinsen. Aus diesem Grunde sollten Sie keine Gelder als Festgeld anlegen, die Sie eventuell vor Ablauf der Anlagefrist benötigen könnten, also keine so genannten Notgroschen.
Rechtlich sind die Kreditinstitute im übrigen nicht dazu verpflichtet, das Geld vorzeitig auszuzahlen. Natürlich werden viele Banken dieses aus Kulanzgründen dennoch gestatten, allerdings wie bereits erwähnt gegen mitunter erhebliche Zinsnachteile.
Besteht die Bank allerdings auf der Einhaltung der Festlegungsdauer bleibt noch die Möglichkeit, einen Kredit in der Höhe des benötigten Kapitalbetrages aufzunehmen und das Festgeld als Sicherheit zu hinterlegen.

Ein weiterer Vorteil des Festgeldes ist, dass keine Kontoführungsgebühren oder sonstige Kosten anfallen, sodass die erzielten Zinsen den Nettoertrag darstellen.

FAZIT: Insgesamt bietet sich das Festgeld also für Kunden an, die eine ertragsreichere Alternative zum normalen Sparbuch oder zum "Parken" von Geldern auf dem Girokonto suchen.

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